Nach Ankunft mit dem Kreuzfahrtschiff in Kapstadt, konnten wir noch eine Nacht an Bord geniessen, bevor wir für 2 Tage ein Hotel bezogen. Mit dem Hop On Hop Off Bus machten wir eine Tour rund um den Tafelberg, dabei erhielten wir einen ersten Einblick in die verschiedenen Gegenden.
Die Waterfront in Kapstadt ist das angesagteste Ausgehviertel direkt am Hafen, mit verschiedenen Hotels, einer grossen Mall und vielen kleinen Shops, sowie jede Menge Restaurants und Cafes. Hier kann man auch Abends ohne Probleme herum schlendern, es ist absolut ungefährlich, was nicht für alle Viertel gilt.
Am dritten Tag haben wir unseren Mietwagen zu Fuss abgeholt, die Vermietstation war etwa 2km von unserem Hotel entfernt und das war absolut kein Problem.
Nachdem wir im Hotel unser Gepäck eingeladen hatten, ging es via Chapman’s Peak Richtung Kap der guten Hoffnung. Der Wettergott war auf unserer Seite, zuerst war es noch ziemlich bewölkt, aber als wir unten waren, klarte es immer mehr auf😀.
In Boulders Beach haben wir übernachtet, aber es hat so geschüttet, selbst die Pinguine liessen sich nicht sehen und deswegen gibt es keine Photos🙈.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Franschhoek und wie ihr seht, die Sonne lachte wieder. Der beste Weg um die Weingüter zu besuchen, ist unserer Meinung nach, mit dem Weintram in Franschhoek, man sucht sich eine Route aus (meistens sind es 3 Weingüter) und wird dann dahin chauffiert 😂, somit kann man das eine oder andere Glas geniessen.
Wir hatten einen traumhaften Tag und genossen die verschiedenen Weine/Gin’s, sowie das gute Essen welches man bestellen konnte, würden wir sofort wieder machen.
Via der schönen Küstenstadt Hermanus ging es nun wirklich zum südlichsten Punkt in Afrika, im Agulhas Nationalpark, hier treffen der Indische- und der Atlantische Ozean aufeinander. Im nahegelegenen Ort Struisbaai haben wir in einem schönen AirBnB übernachtet.
Am nächsten Tag ging es über eine Schotterpiste ins DE HOOP Natur Reservat, wo es gewaltige Wanderdünen gibt und mit etwas Glück kann man Wale beobachten. Wir sahen die Wale, aber wie man an den Photos sieht🤣, waren sie sehr weit draussen, dafür konnten wir einige andere Tiere beobachten.
Unser Airbnb in Wilderness war das schönste auf der ganzen Reise. Das Haus liegt direkt am Strand, hat vier Zimmer, jedes mit eigenem Balkon die Besitzer wohnen im unteren Stock und bereiten jeden Morgen ein 6 Sterne Frühstück zu. Es gibt selbst gebackenes Brot, frisch zubereitetes Muesli und sonst alles was das Herz begehrt.
In Knysa war das Wetter leider nicht mehr so schön, aber wir konnten die Zeit nutzen, da wir ein AirBnB hatten mit einer Waschmaschine.
In der Nähe von Plettenburg sind wir den Robberg Trail in seiner ganzen Länge gewan,dert, was schon ein wenig grenzwertig war, denn die eine Seite ging es steile Treppen hoch und runter, wir mussten über z.T. sehr grosse und glitschige Felsen klettern, was so bei der Beschreibung am Anfang der Wanderung überhaupt nicht angegeben war. Unterwegs konnten wir grosse Seelöwen Kolonien beobachten, anscheinend Surfen sie auch gerne auf den Wellen herum😱.
Den Swartbergpass wollten wir auf jeden Fall fahren, Wetter war nicht so schön, aber die Kulisse und die Serpentinen waren den Umweg auf jeden Fall wert.
Von der Natur her, war die Ferney Lodge das Mass aller Dinge, wir hatten ein eigenes Blockhaus mit Feuerstelle, riesiges Bad mit 2 Duschen und Badewanne, einziger Wermutstropfen, es wurde relativ kalt in der Nacht🥶. Zum Glück wird das Feuerholz schon bereit gelegt, somit konnte ich, bevor es zum Nachtessen ging, die Feuerstelle einheizen und es war kuschelig war, als wir zurückkamen.
Wer gerne Hotpots mag, ist in der Ferney Lodge genau richtig, es gibt verschiedene Varianten, einige werden mit Holz eingefeuert, was alle gemeinsam haben, ist die traumhafte Umgebung mit den unterschiedlich grossen Farnen.
Unser nächster Stopp war der Tsitsikamma Nationalpark, wo uns, nachdem wir eine der Hängebrücken überquert hatten, ein Pavian gefolgt ist😱, vor denen wird hier gewarnt, können manchmal ein wenig agressiv werden.
In Cap St. Francis, was ähnlich aufgebaut ist, wie Cape Coral in Florida, hatten wir eine tolle Unterkunft, direkt am Kanal. Am Abend haben wir dem Restaurant/Pub einen Besuch abgestattet, war sehr unterhaltsam mit leckerem Essen und lokalem Draftbier.
Weiter ging’s in den Addo Elephant National Park, wo wir uns ein Bungalow für 2 Nächte gebucht hatten, zwar schon in die Jahre gekommen, aber sonst hätten wir lange Fahrzeiten gehabt zum nächsten Hotel.
Am ersten Abend haben wir eine Nacht-Pirschfahrt gebucht und wurden nicht enttäuscht, es gab Elefanten, Hyänen, Löwen und andere Tiere zu sehen. Den zweiten Tag sind wir selbst im Park herum gefahren und hatten einige Begegnungen mit Elefanten, Büffel, die einfach direkt vor unserem Auto aus den Büschen kamen🤭.
In einem privaten Reservat haben wir die Möglichkeit genutzt, um mit Giraffen im Dickicht zu spazieren. Allerdings mussten wir sie zuerst mit dem Jeep suchen, was ca. eine 1/2 Stunde dauerte, aber da wir die einzigen auf der Tour waren, konnten wir die majestätischen Tiere danach in aller Ruhe bewundern, eines der absoluten Highlights in Südafrika.
Auf unserer Fahrt zum Flughafen in Port Elizabeth sind wir kilometerweit durch Orangenplantagen gefahren, hier wird – so macht es den Anschein, der ganze Tetrapak Orangensaft der Welt abgefüllt🤣.
Nach etwas mehr als 1 Std. Flug landeten wir in Johannesburg, es lag eine riesige Rauchwolke über der ganzen Gegend. Am nächsten Tag ging es mit dem Hop On Hop Off Bus quer durch die Stadt, mit anschliessender Tour nach Soweto.
Zuerst stand aber ein Besuch des Nelson Mandela Museums an, es gibt eine Selfguided Tour mit vielen Infos und Fotos. Sein ehemaliges Büro samt Inventar wurde im Original hier nachgebaut.
Unser Tourguide war ein junger Mann aus Soweto, so bekamen wir viele Informationen über die aktuelle Situation und Geschichte von Soweto, was einerseits toll war, aber einen auch sehr nachdenklich machte.
Nelson Mandela war und ist überall in Südafrika präsent, selbst im Dutyfree in Johannesburg stand eine übergrosse Statue von ihm!
Bis Bald vonunterwegs…!

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