Fukuoka nach Tokyo mit dem Auto

Von Okinawa ging es mit einem kurzen Flug nach Fukuoka. Hier wollten wir endlich die Kirschblüten (Sakura) sehen und wir wurden nicht enttäuscht, das Wetter war auch auf unserer Seite und so konnten wir das Sakura Festival in vollen Zügen geniessen.

Nach 2 Tagen ging es mit dem Mietauto weiter, in den Aso-Kuju Nationalpark. Der sehr aktive Krater des Mount Aso stösst immer wieder Gase aus und verleiht dem Ort eine dramatische Atmosphäre, die Bunker auf dem Bild sind zur Sicherheit, falls er ausbricht.

Damit wir nicht wieder bis nach Fukuoka zurück mussten, nahmen wir die Autofähre von Tokuyama nach Takedazu, die Ueberfahrt dauerte ca. 2Std.

Nach dem anlegen ging es gleich weiter zu Kintai Holzbrücke, welche aus dem Jahr 1673 ist und wieder aufgebaut wurde, sie hat eine Spannweite von 200m sowie 5 Bögen mit dekorativem Holzwerk.

Der Besuch in Hiroshima war eine bewegende Erfahrung. Schon beim Betreten des Friedensparks lag eine besondere Stille in der Luft, die zum Innehalten zwingt. Zwischen den Bäumen, Denkmälern und dem ruhig fliessenden Fluss wird spürbar, wie nah hier Vergangenheit und Gegenwart beieinanderliegen.

Besonders eindrucksvoll war der Anblick der Atombombenkuppel. Als eines der wenigen erhaltenen Gebäude erinnert sie auf eindringliche Weise an die Zerstörungskraft der Atombombe und an die unzähligen Menschenleben, die an diesem Ort verloren gingen.

Gleichzeitig ist Hiroshima heute eine lebendige, freundliche Stadt. Die Offenheit der Menschen und ihr Engagement für Frieden und Erinnerung geben Hoffnung. Der Besuch hat nicht nur nachdenklich gemacht, sondern auch gezeigt, wie wichtig es ist, sich für eine friedliche Zukunft einzusetzen und aus der Geschichte zu lernen.

Hiroshima verlässt man nicht einfach, man nimmt viele Gedanken, Gefühle und eine tiefe Achtung vor dem Leben mit.

Weiter ging es nach Himeji (Himeji-jo) um die am besten erhaltene Burg Japans zu besichtigen. Sie gilt als Meisterwerk der japanischen Burgarchitektur aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Burg entstand ursprünglich um 1346 und wurde unter Ikeda Terumasa zwischen 1601 und 1609 zu ihrer heutigen Form ausgebaut, inklusive eines fünfstöckigen Hauptgebäudes.

Bekannt als “weisse Reiherburg” wegen ihres strahlend weißen Anstrichs, umfasst die Anlage 83 Gebäude, drei Wassergräben und defensive Elemente wie das imposante Hishi-No-Mon-Tor, sie überstand Kriege, Erdbeben und Feuer unbeschadet.

Das coole war, dass bis in den Turm hochgehen konnte und man einen tollen Blick auf die Stadt, sowie die Umgebung der Burg hatte.

Weiter ging unsere Reise in die einstige japanische Hauptstadt Kyoto, sie ist bekannt für die zahlreichen buddhistischen Tempel, Gärten, Kaiserpaläste, Shinto-Schreine und traditionellen Holzhäuser.

Fushimi Inari Taisha ist der Hauptschrein des Shinto-Gottes Inari, er liegt am Fusse des Inari-Bergs südlich von Kyoto und ist bekannt für seine endlosen Reihen aus Tausenden orangefarbener Torii-Tore, die einen beeindruckenden Tunnel bilden.
Der Schrein wurde 711 gegründet und ist damit einer der ältesten in Kyoto, heute gibt es über 30’000 Inari-Schreine in Japan, doch Fushimi Inari Taisha ist der zentrale.

Die berühmten Senbon Torii, es sind etwa 10’000, sie sind Spenden der Geschäftsleute und säumen den 4 km langen Wanderweg auf den 233 m hohen Berg hinauf. Fuchsstatuen als Boten Inaris sind überall zu sehen, der Schrein ist ganzjährig geöffnet und besonders bei Sonnenaufgang oder abends weniger überlaufen.

Dem Nara-Park haben wir kurz besucht, hier laufen Rehe und Hirsche zu Hunderten frei herum und man muss aufpassen, wenn man was zu essen hat, dass sie es nicht klauen. Der Park war OK, ist aber kein Highlight.

Dafür haben wir einen kleinen Tempel endeckt, welcher nur von wenigen Touristen besucht wird, er heisst Otagi Nenbutsuji. Es ist ein Buddhistischer Tempel aus dem 8. Jahrhundert mit mehr als 1’200 steinernen Büsten, welche zum Teil lustig, oder auch bizarr aussehen.

Zum Schluss, 2 traditionelle Fahrzeuge, gegenüber einem normalen Auto in Japan.

Von Kyoto ging es langsam in die Berge, es dauerte nicht lange und da lag Schnee am Strassenrand, sogar ziemlich viel🙃.

Unser nächster Stopp war das historische Dorf Shirakawa-go, ein malerisches Dorf in den japanischen Alpen der Präfektur Gifu. Es ist bekannt für seine einzigartigen Gassho-Zukuri-Häuser mit steilen, strohgedeckten Dächern.

Das Dorf liegt abgelegen in einer bergigen Region am Shogawa-Fluss und war lange Zeit isoliert, was eine eigenständige Kultur förderte, besiedelt seit dem 8. Jahrhundert durch Bergasketen um den Hakusan-Berg.

Forellen-Video mit Iphone 😱😱😱 unters Wasser gehalten.

Der Besuch einer Sake Brennerei durfte natürlich fehlen, schade dass sie keine Tour anboten, aber mit leeren Händen gingen wir nicht raus, eine Flasche Sparkling Sake haben wir gekauft und später getrunken😂, hat uns aber nicht wirklich geschmeckt.

Unser nächster Uebernachtungsstopp war in Takayama, wo gerade das Frühlingsfest stattfand welches zu den bekanntesten Festen Japans zählt und weltweit für seine Kultur und Schönheit geschätz wird.

Unser Hotel lag nur einen Steinwurf vom historischen Viertel von Takayama entfernt, wo das Fest mit einen Umzug der prächtigen Festwagen und Ritualen stattfand, welche seit Jahrhunderten zum Erbe der Stadt gehören.

Bevor wir nach Tokyo fuhren, verbrachten wir 3 herrliche Tage in Fujkkawaguchiko am Fusse des Mount Fuji. Das Wetter hätte nicht besser sein können, wir haben den Berg jeden Tag in seiner vollen Pracht sehen können, machten Wanderungen, Ausflüge zu Tempeln und gingen gut Essen.

Bis Bald vonunterwegs….

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