Nach der tollen Zugfahrt haben wir am Bahnhof in Hakodate unser Mietauto abgeholt und weiter ging es zum Lake Toya, wo wir mit schönem Blick auf den See übernachtet haben.
Am nächsten Tag stand der Besuch des Noboribetsu Jigokudani Valley auf dem Programm, ein spektakulärer Krater mit brodelnden Schwefelquellen, Fumarolen und Wanderwegen.
Die Fahrt zum äussersten Zipfel einer Halbinsel westlich von Sapporo, war geprägt von spektakulären Küstenabschnitten und viel Wind, weshalb auch das letzte Stück Weg zum Leuchtturm gesperrt war🙈.
Nachdem wir am späteren Nachmittag im Hotel in Sapporo eingecheckt hatten, unternahmen wir einen Spaziergang durch die Stadt, bei deutlich tieferen Temperaturen als noch in Tokyo.
Im Internet hatte ich von einem kleinen Ramen-Restaurant gelesen, welches als Spezialität Käse Ramen hat, da mussen wir natürlich hin😂. Aber oh weia, als wir ankamen, warteten schon etwa 8 Personen vor uns, dies weil das Restaurant nur eine Bar hat, wo ca. 10 Leute Platz haben. Es dauerte ca. 30 Min bis wir rein konnten, das warten hat sich auf jeden Fall gelohnt, es war unglaublich gut.
Als wir rauskamen, trauten wir unseren Augen nicht, die Schlange vor dem Restaurant war inzwischen angewachsen auf ca. 25 Personen😱.
Am Morgen im Hotel wurde das Frühstück von einem ganz besonderen Kellner 🤖 serviert. Das Auto wurde bei unserer Ankunft irgendwo im Gebäude abgestellt und beim verlassen musste man geduldig warten bis es wieder zum Vorschein kam.
In Furano machten wir einen Stopp in der Käsefabrik, danach ging es weiter zur Tomita Lavendel Farm, leider blühte er noch nicht, deshalb musste ich das tolle Feld von einem Bild abfotografieren🤣🤣🤣. Das Glace hat aber auch so super geschmeckt, ohne das der Lavendel geblüht hatte.
Ach ja, hätte ich fast vergessen, unterwegs mussten wir unser Mietauto noch tauschen, der Toyota Yaris Cross hatte eine Fehlermeldung wegen den Bremsen. Das wechslen ging nur etwa eine 1/2 Stunde, dann hatten wir eine Mazda CX5, wirklich unkompliziert.
Nach einem Stopp beim wunderschönen Shirogane Blue Pont (Aoiike), ging die Fahrt nach Ainu Kotan, das Dorf liegt im Osten Hokkaidos, an den Ufern des Akan-Sees, in dem noch immer mehr als 120 indigene Ainu leben.
Die Ainu sind die Ureinwohner Hokkaidos, meist Jäger oder Fischer und die ersten Siedler in Japans nördlichster Region, Ainu Kotan ist eines der am besten erhaltenen alten Dörfer Japans.
Am Morgen hatten wir ein weisses Erwachen🙈, über Nacht hat es mehr als 10cm geschneit, zum Glück war im Auto ein Schneeschaber.
Um zu unserem nächsten Ziel zu kommen, mussten wir über einen Pass fahren, mir hat die Fahrt Spass gemacht, war schon länger nicht mehr im Schnee unterwegs.
Der Mount Iō (硫黄山, Iō-zan) mit seinen Schwefelquellen war sehr eindrücklich, man kann sehr nahe an die Austrittsorte herangehen und spürt förmlich die unglaubliche Kraft, mit welcher die Dämpfe an die Oberfläche gepresst werden.
Im äussersten Osten von Hokkaido, befindet sich die Halbinsel Shiretoko mit seinem gleichnamigen Nationalpark. Der Name entstammt der Sprache der Ainu, und bedeutet „Ende des Landes“ oder auch, aus damaliger wie aus heutiger Sicht, das „Ende der Welt“.
Wir wollten über den Shiretoko Pass auf die andere Seite der Halbinsel fahren, leider war er noch gesperrt wegen Schnee und so mussten wir auf demselben Weg wieder zurück😏.
Ebenfalls ganz im Osten von Hokkaido befindet sich die Halbinsel Notsuke, welche die längste Sandbank des Landes ist, sie erstreckt sich mit einer Länge von etwa 28 Kilometern in die Nemuro-Strasse hinein.
Auf der Fahrt zum Notsuke Hanto Naturzentrum am äussersten Zipfel, sieht man immer wieder grosse Herden von Rehen und Hirschen, welche direkt am Meer grasen.
Im Hotel in Kushiro hatten wir das Frühstück inklusive, wahrscheinlich ein wirklich Japanisches🤗, es war sehr lecker.
Unsere letzte Station auf der Fahrt zum Flughafen in Sapporo, wo wir das Mietauto zurückgaben, war die Shizunai Nijukken Kirschblüten Avenue, sie ist eine sieben Kilometer lange, schnurgerade Strasse in Shinhidaka (Unterpräfektur Hidaka) im Süden von Hokkaido. Rund 3000 Ezo Yamazakura Bäume säumen die historische Route und bilden im Frühling ein fast geschlossenes Blumendach.
Bis Bald vonunterwegs…!

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt