S├╝dkorea

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Thailand liegt ja sehr zentral­čśÇ, deshalb ist es ein Katzensprung bis Seoul, nur 5 Stunden Flugzeit, wir waren mit unseren Freunden Winni & Peter im Landeanflug, das Fahrwerk war bereits draussen, da gibt der Kapit├Ąn pl├Âtzlich voll Schub und es ging wieder steil in den Himmel (habe ein Photo gemacht auf meinem Bildschirm, da sieht man die gr├╝ne Kurve), sowas habe ich auf all meinen Fl├╝gen noch nie erlebt.

Nach ein paar Minuten meldete sich der Kapit├Ąn und meinte einfach nur, “we will be landing shortly”, wir erfuhren nie, wo das Problem lag, bei der Landung haben wir nur gesehen, dass alle Feuerwehrfahrzeuge in Alarmbereitschaft waren­čśů.

Mit unserem deutschspachigen Guide ging es am n├Ąchsten Tag, nach dem Fr├╝hst├╝ck auf Erkundungstour durch Seoul, als erstes gingen wir zum Changdeokgung Palace (Palast der gl├Ąnzenden Tugend), dies ist einer von 5 noch erhaltenen K├Ânigspal├Ąsten aus der Joseon-Dynastie und geh├Ârt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Weiter ging es nach Bukchon, ein Hanok Dorf mit einer ├╝ber 600-j├Ąhrigen Geschichte und sehr sch├Ânen traditionellen H├Ąusern.

Unser Guide erz├Ąhlte, dass viele Koreaner heute gerne wieder in solchen H├Ąusern wohnen w├╝rden, noch vor kurzer Zeit war dies ganz anders, je moderner desto besser­čÖâ.

Kurzfristig gab es eine Programm├Ąnderung, es fing an zu regnen, somit machten wir uns auf den Weg zum Lotte World Tower, bei Fertigstellung im Jahre 2016 das f├╝nfth├Âchste Geb├Ąude Asiens und der Welt mit 555 Metern.

Da es mittlerweile aus Eimern goss, machten wir einen kurzen Abstecher in ein Museum, aber bald meldeten sich unsere knurrenden Magen und da wir uns mit dem Guide wirklich gut verstanden, nahmen wir in kurzerhand mit zum Nachtessen.

Er f├╝hrte uns in ein koreanisches BBQ Restaurant, das bestellen ├╝bernahm auch Choel unser Guide, machte es um einiges leichter, da die Speisekarte f├╝r uns nicht lesbar war, es gab jede Menge Beilagen, Garnelen und ausgezeichnetes Fleisch, was erst noch mundgerecht geschnitten wurde ­čĄú­čĄú­čĄú.

Beim verlassen des Restaurants, f├╝hlten wir uns fast wie zuhause in Thailand, es war n├Ąmlich Land unter­čîž­čĺž­čĺž­čĺŽ, beim Eingang stapelten sich die Sands├Ącke­čĄú.

 

Am n├Ąchsten Tag ging es in die Demilitarisierte Zone, diese bildet die Grenze zwischen dem Norden und S├╝den von Korea.

In dieser Zone gibt es einen ziemlichen neuen Bahnhof, von welchem es m├Âglich ist, nach Pyeongyong/Nordkorea zu fahren, wenn es denn irgendwann mal offene Grenzen geben sollte.

Das Wetter spielte wieder nicht mit, es goss aus Eimern, aber trotzdem bekamen wir eindr├╝ckliches zu sehen, mit einem der 4 Tunnel welche Nordkorea ca. 70m unter der Erde gebuddelt hatten.

Im Jahre 1974 wurde S├╝dkorea von einem Ueberl├Ąufer davon in Kentniss gesetzt, dass solche Tunnels existieren, es dauerte aber noch ein paar Jahre, bis sie diese 4 St├╝ck gefunden hatten.

Ich habe mir den 3 Tunnel angeschaut, nat├╝rlich den Teil welchen man besichtigen kann, der komplette Tunnel misst 1.63km, davon sind 265m von der s├╝dseite begehbar, danach kommen 3 dicke Betonw├Ąnde, damit nicht zuf├Ąllig ein paar Leute vom Norden in den S├╝den spazieren.

Von einem Aussichtspunkt konnten wir ein Nordkoreanisches Dorf sehen, dass laut S├╝dkorea als Propaganda Dorf gebaut wurde und es soll keine Einwohner haben, hier gibt es weitere Informationen dar├╝ber.

Nach dieser schweren Kost, ging es nach Seoul zur├╝ck, wir flanierten eine hippe Strasse entlang, mit vielen Galerien und Cafe’s, aber wir gingen in ein sch├Ânes Teehaus, um ein wenig zu relaxen.

Anschliessend war das Wetter gn├Ądig mit uns, auf dem N Seoul Fernsehturm hatten wir einen super Rundblick und selbst den Lotte Tower konnten man in der Ferne gut sehen.

Zum Abschluss des Tages ging es in ein Koreanisches Restaurant, wo wir mit vielen Speisen verw├Âhnt wurden, welche alle noch nie gegessen hatten, ein tolles Erlebnis, nat├╝rlich wieder mit unserem Guide, der das Essen ausgesucht hatte.

Um ins Hotel zu kommen, mussten wir schluss endlich mit der U-Bahn fahren, denn es war unm├Âglich ein Taxi zu finden, es regnete seit Stunden wie aus Eimern.

 

Am letzten Tag ging es aufs Land, wir nahmen den extra f├╝r die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang neu gebauten Bullettrain, der uns in knapp 2 Std. zu Austragungsorten an der Ostk├╝ste brachte.

Wenn man nicht w├╝sste, dass man in Korea ist, k├Ânnte dieser Ort auch irgendwo in den europ├Ąischen Alpen liegen, die Luft war voll mit Waldger├╝chen, einfach super.

Wir haben in der Ski Jumping Lounge im Absprungturm einen Kaffee und den tollen Rundumblick genossen, bevor es weiter zur K├╝ste ging.

Nach halbst├╝ndiger Fahrt erreichten wir den Ort Gangneung, mit herrlichen Str├Ąnden und einem aussergew├Âhnlichen Hotel, in Form eines Kreuzfahrtschiffes. Die Grundkonstruktion wurde tats├Ąchlich in einer Schiffswerft gebaut und dann auf diesem H├╝gel mit genialer Aussicht fertig gestellt.

 

 

2 Antworten

  1. Thes

    Wow, henne cool, dr bricht u f├Âteli, danke ­čśś
    Dir heits sicher sch├Ân gha mit dene zw├Âi liebe, guet so, so s├Âus sii.
    Bis gli wieder mau. ­čÖĆ­čÖĆ­čÖĆ
    Kiss Thes

  2. Horst Sitsch

    Hallo,

    wir sind in Geongju. Morgen geht’s nach Busan und am Donnerstag nach Fukuoka. Nach je einer Woche Aufenthalt in Japan und Taiwan sowie einigen Tagen in Hong Kong sind wir ab Mitte Oktober wieder zu Hause.

    Beste Gr├╝├če
    Horst & Angelie

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