Südkorea

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Thailand liegt ja sehr zentral😀, deshalb ist es ein Katzensprung bis Seoul, nur 5 Stunden Flugzeit, wir waren mit unseren Freunden Winni & Peter im Landeanflug, das Fahrwerk war bereits draussen, da gibt der Kapitän plötzlich voll Schub und es ging wieder steil in den Himmel (habe ein Photo gemacht auf meinem Bildschirm, da sieht man die grüne Kurve), sowas habe ich auf all meinen Flügen noch nie erlebt.

Nach ein paar Minuten meldete sich der Kapitän und meinte einfach nur, “we will be landing shortly”, wir erfuhren nie, wo das Problem lag, bei der Landung haben wir nur gesehen, dass alle Feuerwehrfahrzeuge in Alarmbereitschaft waren😅.

Mit unserem deutschspachigen Guide ging es am nächsten Tag, nach dem Frühstück auf Erkundungstour durch Seoul, als erstes gingen wir zum Changdeokgung Palace (Palast der glänzenden Tugend), dies ist einer von 5 noch erhaltenen Königspalästen aus der Joseon-Dynastie und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Weiter ging es nach Bukchon, ein Hanok Dorf mit einer über 600-jährigen Geschichte und sehr schönen traditionellen Häusern.

Unser Guide erzählte, dass viele Koreaner heute gerne wieder in solchen Häusern wohnen würden, noch vor kurzer Zeit war dies ganz anders, je moderner desto besser🙃.

Kurzfristig gab es eine Programmänderung, es fing an zu regnen, somit machten wir uns auf den Weg zum Lotte World Tower, bei Fertigstellung im Jahre 2016 das fünfthöchste Gebäude Asiens und der Welt mit 555 Metern.

Da es mittlerweile aus Eimern goss, machten wir einen kurzen Abstecher in ein Museum, aber bald meldeten sich unsere knurrenden Magen und da wir uns mit dem Guide wirklich gut verstanden, nahmen wir in kurzerhand mit zum Nachtessen.

Er führte uns in ein koreanisches BBQ Restaurant, das bestellen übernahm auch Choel unser Guide, machte es um einiges leichter, da die Speisekarte für uns nicht lesbar war, es gab jede Menge Beilagen, Garnelen und ausgezeichnetes Fleisch, was erst noch mundgerecht geschnitten wurde 🤣🤣🤣.

Beim verlassen des Restaurants, fühlten wir uns fast wie zuhause in Thailand, es war nämlich Land unter🌧💧💧💦, beim Eingang stapelten sich die Sandsäcke🤣.

 

Am nächsten Tag ging es in die Demilitarisierte Zone, diese bildet die Grenze zwischen dem Norden und Süden von Korea.

In dieser Zone gibt es einen ziemlichen neuen Bahnhof, von welchem es möglich ist, nach Pyeongyong/Nordkorea zu fahren, wenn es denn irgendwann mal offene Grenzen geben sollte.

Das Wetter spielte wieder nicht mit, es goss aus Eimern, aber trotzdem bekamen wir eindrückliches zu sehen, mit einem der 4 Tunnel welche Nordkorea ca. 70m unter der Erde gebuddelt hatten.

Im Jahre 1974 wurde Südkorea von einem Ueberläufer davon in Kentniss gesetzt, dass solche Tunnels existieren, es dauerte aber noch ein paar Jahre, bis sie diese 4 Stück gefunden hatten.

Ich habe mir den 3 Tunnel angeschaut, natürlich den Teil welchen man besichtigen kann, der komplette Tunnel misst 1.63km, davon sind 265m von der südseite begehbar, danach kommen 3 dicke Betonwände, damit nicht zufällig ein paar Leute vom Norden in den Süden spazieren.

Von einem Aussichtspunkt konnten wir ein Nordkoreanisches Dorf sehen, dass laut Südkorea als Propaganda Dorf gebaut wurde und es soll keine Einwohner haben, hier gibt es weitere Informationen darüber.

Nach dieser schweren Kost, ging es nach Seoul zurück, wir flanierten eine hippe Strasse entlang, mit vielen Galerien und Cafe’s, aber wir gingen in ein schönes Teehaus, um ein wenig zu relaxen.

Anschliessend war das Wetter gnädig mit uns, auf dem N Seoul Fernsehturm hatten wir einen super Rundblick und selbst den Lotte Tower konnten man in der Ferne gut sehen.

Zum Abschluss des Tages ging es in ein Koreanisches Restaurant, wo wir mit vielen Speisen verwöhnt wurden, welche alle noch nie gegessen hatten, ein tolles Erlebnis, natürlich wieder mit unserem Guide, der das Essen ausgesucht hatte.

Um ins Hotel zu kommen, mussten wir schluss endlich mit der U-Bahn fahren, denn es war unmöglich ein Taxi zu finden, es regnete seit Stunden wie aus Eimern.

 

Am letzten Tag ging es aufs Land, wir nahmen den extra für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang neu gebauten Bullettrain, der uns in knapp 2 Std. zu Austragungsorten an der Ostküste brachte.

Wenn man nicht wüsste, dass man in Korea ist, könnte dieser Ort auch irgendwo in den europäischen Alpen liegen, die Luft war voll mit Waldgerüchen, einfach super.

Wir haben in der Ski Jumping Lounge im Absprungturm einen Kaffee und den tollen Rundumblick genossen, bevor es weiter zur Küste ging.

Nach halbstündiger Fahrt erreichten wir den Ort Gangneung, mit herrlichen Stränden und einem aussergewöhnlichen Hotel, in Form eines Kreuzfahrtschiffes. Die Grundkonstruktion wurde tatsächlich in einer Schiffswerft gebaut und dann auf diesem Hügel mit genialer Aussicht fertig gestellt.

 

 

2 Antworten

  1. Thes

    Wow, henne cool, dr bricht u föteli, danke 😘
    Dir heits sicher schön gha mit dene zwöi liebe, guet so, so söus sii.
    Bis gli wieder mau. 🙏🙏🙏
    Kiss Thes

  2. Horst Sitsch

    Hallo,

    wir sind in Geongju. Morgen geht’s nach Busan und am Donnerstag nach Fukuoka. Nach je einer Woche Aufenthalt in Japan und Taiwan sowie einigen Tagen in Hong Kong sind wir ab Mitte Oktober wieder zu Hause.

    Beste Grüße
    Horst & Angelie

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