Schei… passiert manchmal😂!

Veröffentlicht in: Expeditionsmobil, Mexiko, Mittelamerika | 2

Von 3700m ĂŒ.M. ging es wieder runter in tiefere Lagen, auf 2400m fanden wir einen Uebernachtungsplatz bei einer kleinen Lagune, wo sich vor 400 Jahren eine riesige Zuckerrohrfarm der Spanier befand, ein paar Ueberreste sind noch sichtbar.

Bis wir allerdings da waren, kostete es ein paar Nerven, das GPS wollte uns wieder mal die Gegend ausfĂŒhrlich zeigenđŸ€Ș, wir fuhren durch eine Landschaft von TreibhĂ€usern, auf engen Wegen, die Mexikaner dachten bestimmt, wieder so ein verrĂŒckter AuslĂ€nder.

Es kam wie es kommen musste, wir fuhren in eine Sackgasse, der Platz zum wenden, war so gross wie ein Bierdeckel, ich musste etwa 15 mal vor- und zurĂŒcksetzen🙈🙉🙊.

Bei der Laguna hatte es eine alte Kirche, die wir natĂŒrlich erkunden wollten, seitlich hatte es Steintreppe die man erklimmen konnte, von oben hatten man einen schönen Blick in die Gegend, mit Chaang im Hintergrund.

Als wir gemĂŒtlich in unseren StĂŒhlen sassen, hatten wir nach kurzer Zeit Gesellschaft von 4 Hunden, der Kleine war besonders anhĂ€nglich, er blieb die ganze Zeit ĂŒber bei uns und dachte wohl, wir hĂ€tten ein PlĂ€tzchen frei fĂŒr ihn.

Da wir kein Hundefutter hatten, haben wir kurzerhand unser Toastbrot verfĂŒttert, es wurde gierig verschlungenđŸ€—.

Ach ja, um 22.00 Uhr nachts rĂŒckte die Polizei mit etwa 10 Frau/Mann an und wollte unsere PĂ€sse sehen, sowie wissen was wir denn hier machen wĂŒrden.

Nachdem wir ihnen unsere Geschichte erzĂ€hlten, dass wir Reisende sind und an dem schönen Platz nur ĂŒbernachten wollen, gaben sie uns 2 Telefonnummern, falls wir Probleme hĂ€tten, sollten wir unbedingt anrufen😂.

Am nĂ€chsten Morgen brachte uns ein junger Mexikaner frische Brötchen und wĂŒnschte uns gute Reise, falls wir wieder in die Gegend kommen sollten, dĂŒrfen wir uns gerne bei ihm melden, ach ja und einer der Polizisten vom Vorabend sei ein Cousin von ihm😀.

Der kleine rote Wagen zeigte uns die Zufahrt auf die Autobahn, wir konnten es fast nicht glauben, als er auf diesen Schlammweg fuhr đŸ€Ł.

Wir fanden danach einen wunderschönen Uebernachtungsplatz in einem Gebiet, wo man sich auch schöne GrundstĂŒcke kaufen kann, mit Blick auf die beiden Vulkane, wo wir vor kurzem noch waren.

Nach 2 wunderschönen Tagen an diesem Platz, geschah die Schei…, beim verlassen der Naturstrasse fuhr ich ein wenig zu weit links, da rechts alles schlammig war, dies hĂ€tte ich mal lieber nicht getanđŸ˜©. Im Bruchtteil einer Sekunde sank Chaang links bis auf die Achsen runter und was danach kam, war eine schmutzige Angelegenheit😉.

Ich habe zuerst ca. 2 Stunden alleine gebuddelt, bis mir 3 junge Mexikaner mit einer weiteren Schaufel und einem Pickel zu Hilfe kamen, 1 Stunde spĂ€ter schafften wir es mit Hilfe der Sandbleche Chaang frei zu bekommen, der Tag war gelaufen natĂŒrlich gelaufen đŸ€Ș.

Diese Dinge passieren halt manchmal, meistens wenn man sie nicht erwartet, aber gehört alles zu so einer Reise mit dazu.

Liebi Griessli und bis Bald vounterwegs!

Jacky & Hansi

 

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