Penang

Das Cruiseterminal ist hier super gelegen, praktisch mitten im Zentrum. Wenn man raus kommt, wird man von den vielen Touristguides empfangen, die einem Rundfahrten auf der Insel anbieten. Ja, Penang ist eine Insel, welche man über 2 Brücken vom Festland erreichen kann. Die erste gebaute Brücke misst 13.5 KM (wurde 1985 eröffnet), genügte aber dem Verkehrsaufkommen bald nicht mehr und somit musste eine zweite gebaut werden.

Aber kurz vor Beendigung der Bauarbeiten, stürzte am 6. Juni 2013 am Inselseitigen Ende ein Teil der Rampe zusammen, dabei kamen ein Autofahrer ums Leben, sowie drei weitere wurden verletzt, schliesslich wurde die 16.5KM lange Brücke am 01.März 2014 offiziell eröffnet.

Unsere Tour starteten wir mit einer Fahrt auf den Penang Hill (833m) und dies mit Schweizer Wertarbeit, denn es ging mit einer Seilzug Bahn, sie wurde von Garaventa gebaut wurde. Die Temperaturen da oben waren wirklich sehr angenehm, gegenüber den feuchten 33 Grad in der Stadt.

Weiter ging es zum Kek Lok Si Tempel, einem der grössten seiner Art in ganz Südostasien und der grösste in Malaysia. Mit dem Bau wurde 1890 begonnen und nach zwanzigjähriger Bauzeit wurde er eingeweiht, aber das heisst nicht fertig, dass er fertig gestellt wurde. Es wird heute noch daran gebaut, bzw. erweitert, finanziert wird er durch grosszügige Spenden von der erfolgreichen chinesischen Bevölkerung Malaysias.

Auf der zweiten Seite der Bildergalerie (das 2 und 3 Bild), seht ihr zuerst 4 gelblich leuchtende Türme, auf dem folgenden 2 Buddhas mit chinesischen Schriftzeichen und Zahlen. Dies sind alles kleine Schreine, wo sich ein Teil der Asche von verstorbenen befindet, die es sich leisten wollten und konnten, in einem Tempel ihre letzte Ruhestätte zu finden.

Weiter ging es zu einem burmesischen Tempel, direkt gegenüber hatte es einen Thailändischen, der 1845 auf Land erbaut wurde, welches die damalige britische Königin gespendet hatte. Darin befindet sich ein 33m langer Liegender Buddha, der drittgrösste seiner Art weltweit, hier gibt es wieder diese Schreine, wo sich reiche Leute ein Grab kauften und heute noch kaufen, je näher beim Buddha, desto teurer.

Auf der ganzen Insel sieht man wunderschöne Kolonialstil Häuser, einige renoviert, andere wiederum dem Verfall preisgegeben.

Am Ende der Tour gingen wir noch zu den Clan Jetty’s (Unesco Weltkulturerbe), dies sind Dörfer von chinesischen Familienclan’s, welche auf das Wasser raus gebaut wurden. Man läuft den Familien quasi durch ihre “Vorgärten”, überall wird irgendwas feil geboten und es hat auch immer wieder kleine Restaurants (s. die halben Fahrräder, leider geschlossen).

Auf den letzten zwei Bildern seht ihr Jacky mit zwei von unseren Guide’s, das erste ist Shimi, er stammt von einer Kopfjäger Familie aus Borneo, das zweite ist Ria.

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