Paris nach Marokko wie die 🚒

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Nach einem langen Flug von Bangkok via ZĂŒrich nach Paris, sind wir mĂŒde um Mitternacht im Hotel angekommen. Dies auch dem Zwischenfall in ZĂŒrich geschuldet, als wir eigentlich planmĂ€ssig das Gate verlassen hatten, kam die Durchsage vom KapitĂ€n, dass wir wegen einer technischen Panne nochmals an ein Gate mĂŒssen.
Die TĂŒren des Flugzeugs wurden geöffnet und 2 Techniker kamen rein, haben mit einem Tablet đŸ˜± irgendwas „resetet“, die TĂŒre zu, Motoren gestartet, aber derselbe Fehler ist wieder aufgetreten, gleiches Spiel nochmals, nach 1 1/2 Std. ging es endlich los, auf unseren SchĂŒttelflug đŸ€ą nach Paris.

Am Mittwoch ging es mit dem Taxi die 55km zum unserem Chaang, wir waren sehr froh, dass alles in bester Ordnung war, Batterien waren noch fast komplett geladen, neue Wasserpumpe eingebaut, Wasser aufgefĂŒllt, Koffer ausgepackt und los ging es Richtung Marokko, der WĂ€rme und 🌞 entgegen.

Erste Übernachtung war noch in der NĂ€he von Paris an der Seine, am nĂ€chsten Tag fuhren wir 500km, bei Poitiers, immer noch bei trĂŒben Wetter, haben wir die Nacht verbracht.
Am nĂ€chsten Tag wieder 500km gefahren und schon waren wir in Nordspanien, wo uns die Sonne anlachte und wir im „Parco Provincial Garaio“ 2 NĂ€chte blieben, einen schönen Spaziergang dem See entlang machten und Zöpfe 😋 backten.

Einen Stopp legten wir beim „Monumental Natural los Barruecos“ ein, wo einige Szenen von Game of Trones gedreht wurden (was wir natĂŒrlich nicht wusstenđŸ€ŁđŸ€ŁđŸ€Ł), als wir abends ankamen, war traumhaftes Wetter und am nĂ€chstes Morgen alles in Nebel gehĂŒllt.
Trotzdem haben wir uns auf die Umrundung der beiden Seen in Bewegung gesetzt, nach ca. 1 Std. verzog sich der Nebel langsam und die schöne Umgebung hat uns richtig fasziniert, dazu kamen noch die vielen Störche, welche hier brĂŒteten und herum flogen, einfach wowđŸ€—.

Nach zwei weiteren Übernachtungen (bei der einen mit wunderschöner Entsorgungsstation😜) kamen wir in Algeciras an, wo wir uns das FĂ€hrticket fĂŒr die Ueberfahrt nach Tanger Med in Marokko besorgten.

Die Nacht vor der Überfahrt verbrachten wir im Hafen von Algeciras, was keine gute Idee war, denn um ca. 02.00 Uhr morgens kamen 4 MĂ€nner und 1 Frau, die sich mit 2 Autos, zwischen uns und ein anderes Wohnmobil stellten, Kofferraumdeckel auf, Musik aufdrehten und den Alkohol fliessen liessen.
Wir dachten, OK die gehen bestimmt bald wieder, aber nach ca. 40 Min haben wir umparkiert, was sich als richtig heraus stellen sollte, denn die Idioten waren Morgens um 07.30 immer noch am selben Platz, tranken und hörten Musik.

FĂŒr uns ging es um 08.30 Uhr Richtung FĂ€hre, Abfahrt sollte um 10.00 Uhr sein, was sich ein wenig verzögerte, aber nur um ca. 1/2 Std.đŸ€Ł. Die FĂ€hre war halb leer und wir freuten uns schon auf eine schnelle Abfertigung in Marokko, was sich als Wunschdenken heraus stellen sollte, denn alle nicht in Marokko registrierten Fahrzeuge mussten durch einen Scanner (aber nur jene von unserer FĂ€hre, die nachfolgenden Wohnmobile konnten alle direkt zum ZollđŸ€š).

Nun gut, nach knapp 2 Stunden war auch das geschafft und wir machten uns auf den Weg zum ersten Uebernachtungsstopp in Larache am Atlantik, natĂŒrlich nicht ohne vorher noch die Dieseltanks (der Liter kostet hier nur € 0.89😁) zu fĂŒllen.
Bis Bald Jacky & Hansi vonunterwegs!

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