Pacific Coastal Highway Nr 1 Kalifornien

Eingetragen bei: USA-Motorhome | 2

Von den grössten Bäumen ging es westwärts zurück an die Küste. In vielen Motorhome Foren hiess es, die Strasse von Leggett nach Fort Bragg würden sie niemals mit so einem Motorhome fahren, denn sie ist sehr eng und kurvig.

Aber dass ist es für die Ami’s immer, sobald es kein Interstate und keine “Shoulder” (min. 1m rechts neben der Fahrbahn) hat. Das besagte Stück ist nur etwa 18 Meilen, aber man braucht mit dem Motorhome mit Anhängsel (New Beetle auf dem Tow Dolly), ca. 45 Min. bis zur Küste.

Es wurde ab und an schon ganz eng, speziell wenn die grossen “Log Trucks” (Holzlastwagen) entgegen kamen?, zum Glück hat Jacky immer mit gebremst, so ist alles gut gegangen?. Laut dem kalifornischen Strassenverkehrsamt ist dies eine “Rote Strasse”, dass heisst nur Motorhome ‘s bis 40 Fuss (wir haben insgesamt etwa 52 Fuss) dürfen sie befahren, die Trucks müssen eine spezial Bewilligung haben.

Wir haben uns schon auf die Küste gefreut, aber die Freude wurde ein wenig getrübt, denn kurz bevor wir die Küste erreichten zogen Wolken und Nebel auf, somit war unser Campingplatz direkt an der Klippe nur halb so schön?.

Die Preise für einen Platz sind auch schon gesalzen, $25 pro Nacht ohne Wasser/Strom etc., nur der Platz. Am liebsten hätten wir uns auf den Parkplatz nebenan gestellt, leider gab es ein Schild “No Overnight Parking or Camping”, dies hat aber den komischen Vogel wenig interessiert.

Das erwachen bei schönem Wetter war dafür umso erfreulicher, denn das befahren des Pacific Coastal Highway Nr. 1 macht natürlich bei Sonnenschein mehr Spass (ausser vielleicht für Jacky, denn sie hatte neben sich immer den Abgrund).

Weiter ging es durch die kleinen beschaulichen Küstenorte auf der engen Strasse, um Jacky ein wenig Erholung zu gönnen, machten wir einen Stopp beim Point Arena Leuchtturm. Die Nacht verbrachten wir in Ocean Cove, aber diesmal verabschiedete die untergehende Sonne den Tag, wie es nicht schöner hätte sein können?.

Am nächsten Tag stand uns wohl der abenteuerlichteste Teil der Küstenstrasse bevor, wieder war es ein Abschnitt auf dem uns kein einziges Motorhome unserer Grösse entgegen kam. Jacky war sehr tapfer, manchmal ging es wirklich einige hundert meter steil runter und dass zum Teil ohne Leitplanke ?.

Zum Schluss hatten wir sogar noch eine Polizeieskorte durch eine Baustelle ?.

Noch ein kleines Video zur Veranschaulichung wie schön ?? die Fahrt entlang der Küste war.

2 Antworten

  1. Mathys Reinhold

    Liebe Hansi und Jacqueline, ich komme kaum dazu, die in schneller Folge erscheinenden Blogs anzuschauen, geschweige denn, den einen oder anderen zu kommentieren. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich
    nicht neidisch sei auf Euch zwei und auf die täglich wechselnden Landschaftsbilder. Das macht bestimmt Spass!!
    Wir waren heute nur einen Tag mit den Senioren im Elsass mit2 Bussen unterwegs und fuhren ebenfalls durch
    uns eher unbekannte Landschaften mit riesigen Weidelandschaften und Wäldern. Tja, wir Senioren müssen uns auf kürzere Reisen beschränken. Wir waren jedoch eher von der jüngeren Sorte und sind noch gut zu Fuss, brauchen also noch keinen Rollator.
    Doris und ich wünschen Euch weiterhin eine gute und unfallfreie Reise mit weiteren schönen Eindrücken von
    bezaubernden Landschaften und Küsten.

    Liebe Grüsse aus dem kühlen Muttenz (morgens ca 5 °).

    Doris und Papi/Reinhold

  2. Horst & Angelie

    Diese Strecke sind wir auch einmal gefahren – allerdings in einem gemieteten japanischen Mittelklassewagen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.