Neuseeland im Camper

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Nach den 7 Wochen auf dem Schiff genossen wir es, unseren Weg wieder selbst zu bestimmen, anhalten wo man möchte und auch solange man Lust dazu hat😀.

Unsere erste Nacht wollten wir eigentlich auf einem Campingplatz verbringen, aber nach kurzer Besprechung suchten wir uns einen Freedom Camp, wie es hier in NZ heisst und wir waren angenehm überrascht wie schön der Platz war, direkt am Meer mit Blick auf eine Bucht, sehr ruhig und das Beste, Gratis!

Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter Richtung Coromandel Halbinsel, wir hatten auf der App schon gesehen, dass das Wetter umschlagen sollte, aber was dann auf uns zukam, war Zuviel des Guten, es schüttete die ganze Nacht und wir dachten schon, es spült uns ins Meer hinaus.

Am nächsten Morgen wollten wir in die Stadt Coromandel fahren, aber bei einer Brücke war plötzlich Schluss (15km vor dem Ziel), wir konnten nicht mehr weiter fahren, die ganze Ebene war überflutet und so mussten wir umdrehen. Es ging zurück nach Thames, um noch etwas einzukaufen, wir dachten vielleicht hört es auf zu regnen, aber dem war nicht so, wir gingen wieder auf einen Freecamp, gegen Abend kam die Sonne ein wenig hervor und wir hofften am nächsten Tag unsere Fahrt nach Coromandel fortsetzen zu können, es ging leider nicht, da überall Hänge ins rutschen gekommen sind und die Strassen gesperrt waren😞😟.

Wir entschlossen uns der Küste entlang weiter gegen Süden zu fahren, besuchten eine alte Goldmine, machten eine Wanderung, weil sich die Sonne für kurze Zeit zeigte.

Weiter ging es nach Tauranga, bzw. zum Mount Maunganui, einem erloschenen Vulkan, den wir zu Fuss umrundeten, um auch hier wieder die paar Sonnenstrahlen zu geniessen, bevor es wieder anfing zu regnen.

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir praktisch nur im Camper, es herrschte wieder Dauerregen, einen Tag verbrachten wir auf einem Freecamp direkt an der Beach, dann ging es weiter nach Rotorua, aber hier war es noch schlimmer.

Während den ganzen 7 Wochen auf dem Schiff hatten wir 1 Tag Regen, hier in NZ waren es mittlerweile schon 5 von 7 Tagen.

3 Antworten

  1. Horst & Angelie

    Wie fühlt es sich nach sieben Wochen “sea-legs” an, wieder Erde unter den Füßen zu haben, auch wenn diese gelegentlich bebt.

    • bloggy

      Hallo Angelie & Horst, es war überhaupt nicht schlimm, haben eigentlich gar keinen Unterschied gespürt. Griessli

  2. Gian Puorger

    Das erinnert mich stark an das was ich in Australien erlebt habe! Strassen gesperrt, Erdrutsche noch und nöcher! Weil wir aber unbedingt weiter mussten, sind wir einen “kleinen” Umweg von 600 km gefahren, dass wir überhaupt weiter kamen.
    Es wird höchste Zeit, dass ihr nach Thailand zurück findet! Regen ☔️ ist hier nämlich immer noch ein Fremdwort! 😝😂
    Lg Gian

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