Finnland auf der via Karelia entlang der russischen Grenze Richtung Norwegen

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Lange ist es her, seit dem letzten Eintrag­čśÇ, aber nun geht die Reise weiter (Blogm├Ąssig, wir sind immer noch in Thailand und Chaang in Spanien­čśé), der Text wird nicht ganz so detailiert wie sonst, aber die Bilder sprechen ihre eigene Sprache.

Wir waren zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob man uns nach Finnland einreisen lassen w├╝rde, da Schweizer auf der roten Liste waren, aber wir rollten ohne Probleme vom Schiff­čśů.

Nach langem ├╝berlegen, entschieden wir uns f├╝r die ├Âstliche Route auf der Via Karelia, die fr├╝here Handelsstrasse, die zum Teil nur wenige Kilometer von der russichen Grenze entlang f├╝hrte.

Nach einer ruhigen Nacht irgendwo in Helsinki, war unser erster Stopp die finnische Kleinstatdt Porvoo, mehr Klischee geht fast nicht.

Irgendwo auf dem Weg zum Saiima Geopark war eine Oldtimerausstellung, eine gute Gelegenheit, um sich die Beine zu vertreten.

Via Savonlinna fuhren wir in den Kolavesi Nationalpark, hier genossen wir das erste Mal so richtig die finnische Natur.

Die Uebernachtungspl├Ątze sind ein Traum, viele Male standen wir ganz alleine, entweder an einem See, oder Fluss, die Farben der Natur waren ein Schauspiel, welches man stundenlang geniessen konnte.

In der N├Ąhe vom Koli Nationalpark, fanden wir einen Platz am Lake Pielinen, dem viertgr├Âssten See von Finnland, einfach nur zum geniessen.

Unterwegs gab es Kultur und Geschichte zu bestaunen, “The Silent People” erstellt von dem finnischen K├╝nstler Reijo Kela, ihre Bedeutung und Interpretation bleiben jedem Besucher selbst ├╝berlassen.

Ganz in der N├Ąhe befindet sich das “Winter War Monument“, mit tausenden nat├╝rlichen Steinen, zur Erinnerung an Soldaten, die im Kampf um Suomussalmi, zwischen 1939-40 gefallen sind.

Manchmal sieht man auch Pl├Ątze, die man so in Finnland nicht erwarten w├╝rde, aber Menschen, die achtlos einfach ihren M├╝ll entsorgen, gibt es leider ├╝berall auf der Welt.

Immer wieder sahen wir Renntiere, manchmal ganze Herden, viele laufen zwar frei herum, haben aber einen Besitzer, was man gut an den GPS Sendern erkennen kann.

Via Kuusamo, wo wir uns direkt am Auslauf der Rukatunturi-Schanze hinstellen konnten, ging es nach Rovaniemi, hier ├╝berquerten wir das erste Mal den Polarkreis.

Nat├╝rlich besuchten wir den Weihnachtsmann, da er fast Arbeitslos war, konnten wir 20 Minuten mit ihm quatschen. Normalerweise bekommt man ja von ihm Geschenke, diesmal war es umgekehrt, er bekam von uns eine Flasche Martini, vor lauter Freude musste sein Helfer ein Photo mit unserer Kamera machen.

In Inari haben wir das Sami Museum Siida besucht, war sehr interessant, es gibt einen Innen- und Aussenbereich, wo man sich sehr ausf├╝hrlich ├╝ber das Leben der Sami informieren kann.

Bald ├╝berquerten wir die norwegische Grenze, irgendwo im nirgendwo, und trotzdem mussten wir anhalten, sie wollten aber nur wissen wie lange wir schon in Finnland waren und wieviel Alkohol wir dabei h├Ątten­čĄú.

Wurde doch ein wenig l├Ąnger als gedacht­čśť, bis Bald vonunterwegs!

4 Antworten

  1. Thes

    Wow, wundersch├Âne Bilder. Bleibt gesund und viel Spass wenn es dann einmal weiter geht.
    ÔŁĄ´ŞĆliche Gr├╝sse ­čśś

    • bloggy

      Sali Thes, merci viil mol! Jo, mir hoffe, dass me bald wider cha Reise.
      Liebi Griessli

  2. Gian Puorger

    Hi zusammen! So, Thailand untreu geworden und wieder auf der Reise!!Wir w├╝nschen Euch noch viele sch├Âne Erlebnisse und freuen uns auf die weiteren Beitr├Ąge.
    Liebe Gr├╝sse
    Gian & Gisela

    • bloggy

      Hallo Gian & Gisela, ne sind immer noch in Thailand, nur die Reise auf dem Blog geht weiter, da wo wir nicht weiter geschrieben haben.
      Liebi Griessli
      Jacky & Hansi

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