Die erste Woche Mexico ­čç▓­čçŻ im Chaang!

Ver├Âffentlicht in: Expeditionsmobil, Mexiko, Mittelamerika | 2

Nachdem unsere Vorratskammer wieder aufgef├╝llt war, mussten ja alle Lebensmittel in Deutschland verschenken die wir noch hatten, ging es der K├╝ste entlang Richtung Norden.

Wir fanden ein sch├Ânes Pl├Ątzchen auf einer kleinen Ranch, wo auch Lisa die Waschmaschine ­čž║ wieder zum Einsatz kam, sie lief ohne Probleme ­čĄŚ, was uns nat├╝rlich sehr freute.

Zum ersten Mal nach 4 Wochen Grossstadt, einen kleinen Spaziergang in der Natur machen, wir genossen es richtig, fast keine Autos und den Ger├Ąuschen des Dschungels zu lauschen, war einfach ÔÜĺ, nach ca. 3km kamen wir an einen Strand, wo es sich einige Mexikaner gem├╝tlch machten.

Nach 2 Tagen der Ruhe ging es weiter, ca. 1 Stunde fuhren wir, dann ging pl├Âtzlich nichts mehr, wir dachten an einen Unfall. Etwa nach 30 Minuten des kompletten Stillstandes, ist Hansi mal zur Spitze der Kolone gelaufen, es war kein Unfall, sondern eine Demonstration einer kleinen Gemeinde direkt neben der Strasse.

Es waren fast ausschliesslich Frauen und Kinder, welche mit den wenigen Mitteln die zur Verf├╝gung standen, wie Seile, Aeste, alten Reifen die Strasse gesperrt hatten, um auf ihre missliche Lage nach Hurrikan Grace aufmerksam zu machen, sie hatten bereits seit 4 Tagen kein Wasser mehr.

OK, dachten wir uns, das geht vielleicht 2-3 Stunden und dann kann es weitergehen, wir ├╝berholten die Kolone und zirkelten uns zwischen den LKW’s durch, auf den Vorplatz einer Ranch, wo die Tiertransport-LKW’s auf langen Fahrten tempor├Ąr die Tiere ausladen k├Ânnen und assen zu Mittag.

Wir hatten die Ausdauer der Demonstrierenden untersch├Ątzt­čśé, Abends um ca. 19.00 Uhr lud uns der Besitzer der Ranch ein, auf seinem Grundst├╝ck zu ├╝bernachten, was wir dankend annahmen.

Wir konnten uns bald revanchieren, als es dunkel wurde, kam ein Viehtransporter der auch im Stau festsass und musste seine Rinder ausladen, was bei Dunkelheit nicht so einfach ist, hier kamen unsere LED ­čĺí Zusatzleuchten zum Einsatz­čśť.

Am n├Ąchsten Tag durften wir von seinem Wassertank unsere Tanks auff├╝llen, ohne Druck und ca. 15m Schlauch wird es aber schwierig, das Wasser durch unsere Keramikfilter zu pressen. Kein Problem, extra f├╝r diesen Fall haben wir uns in Bremerhaven noch eine kleine Gardena Gartenpumpe gekauft und siehe da, es funktionierte absolut genial.

Unsere Entscheidung nordw├Ąrts zu fahren, bereuten wir aber bald, denn Hurrikan Grace hatte weit mehr Schaden angerichtet, als zuerst von den Beh├Ârden angenommen wurde. Er hatte die Stufe 1 als er die Halbinsel Yucatan passierte, steigerte sich aber auf Stufe 3, somit traf er mit etwa 160h/km auf Land.

Nachdem wir all die Sch├Ąden gesehen hatten, Tankstellen wurden besch├Ądigt, selbst Giraffen flogen durch die Luft und mussten eingesammelt werden, entschlossen wir uns Richtung Inland zu fahren, denn wir wollten den Menschen nicht im Wege stehen und eventuell die Aufr├Ąumarbeiten behindern.

Wir haben zum ersten Mal mit eigenen Augen gesehen, was ein Hurrikan anrichten kann und wir k├Ânnen sagen, dass wir ­čŹÇ hatten und 180km s├╝dlicher standen als er auf Land traf.

Auf 2200m ├╝.M. fanden wir einen sch├Ânen Uebernachtungsplatz an einem See, wo es merklich k├╝hler war und auch immer wieder mal regnete, aber wir genossen es nach der ersten grossen Hitze ­čąÁ im Chaang.

Liebi Griessli Jacky & Hansi vonunterwegs in Mexico­čç▓­čçŻ!

2 Antworten

    • bloggy

      Hallo ihr Beiden, freut uns, dass Euch unsere Berichte gefallen.
      Sch├Ân zu sehen, dass euer Projekt voran geht, w├╝nschen weiterhin viel Erfolg.
      Liebi Griessli
      Jacky & Hansi

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